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Trinkwasser in Zürich finden: Brunnen, Quellwasser und Notwasser

Der Alfred-Escher-Brunnen vor dem Hauptbahnhof Zürich mit Schweizer Fahne auf dem Bahnhofplatz

Zürich hat über 1200 Brunnen, ein eigenes Quellwassernetz und mehr als 80 Notwasserbrunnen. Ein Guide, wie du zuverlässig Wasser findest und deine Wanderung darum herum planst.

Zürich hat nicht einfach viele Trinkbrunnen. Die Stadt verfügt über verschiedene Wasserressourcen und ein eigenes, vom übrigen Netz unabhängiges Quellwassernetz, an dem auch die Notwasserversorgung der Stadt hängt. droply wurde von zwei Schweizern entwickelt, die Zürich und die Schweizer Outdoor-Welt aus eigener Erfahrung kennen, deshalb zeigen wir dir hier, wo du in Zürich zuverlässig Wasser findest und was hinter den verschiedenen Brunnenarten steckt.

Wo findest du Trinkwasser in Zürich?

Am nächsten öffentlichen Brunnen: Zürich hat über 1200 davon, verteilt über die ganze Stadt, von der Altstadt bis zum Stadtrand. Die höchste Dichte liegt rund um Bahnhofstrasse, Niederdorf und die Seepromenaden, wo du kaum zwei Strassenzüge ohne einen laufenden Brunnen gehst.

Auf der droply-Karte siehst du jeden erfassten Brunnen inklusive der Angaben aus den offiziellen Zürcher Daten, dazu Community-Hinweise, falls jemand vor Ort etwas anderes beobachtet hat. Das lohnt sich vor allem dort, wo du nicht die Innenstadt-Dichte hast, etwa am Stadtrand oder auf einer Wanderung: Statt jeden Brunnen selbst zu suchen, planst du direkt mit der Karte oder deiner Route.

Zusammenfassung: Zürich hat über 1200 öffentliche Brunnen, dicht in der Innenstadt, dünner am Rand. droply zeigt sie dir auf der Karte, inklusive Status.

Ein einfacher steinerner Trinkbrunnen mit goldenem Auslauf am Paradeplatz in Zürich
Ein klassischer Trinkbrunnen am Paradeplatz, mitten im Finanzviertel der Stadt.
Der grüne, schmiedeeiserne Pariserbrunnen an der Bahnhofstrasse Zürich
Der Pariserbrunnen an der Bahnhofstrasse: einer von mehreren Gusseisen-Brunnen im Pariser Stil in der Innenstadt.

Über 1200 Brunnen – warum Zürich so viele Wasserstellen hat

Die Stadt Zürich zählt selbst über 1200 öffentliche Brunnen. Das ist keine reine Dekoration: Historisch versorgten Brunnen ganze Quartiere mit Trinkwasser, bevor jedes Haus einen eigenen Anschluss hatte, und viele der heutigen Brunnen stehen noch an genau diesen historischen Standorten.

Nicht jeder Brunnen ist gleich. Manche sind schlichte Steintröge, andere aufwändige Figurenbrunnen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert mit Zunftwappen oder Statuen, wieder andere moderne Edelstahl- oder Betonbrunnen aus den letzten Jahrzehnten. Was sie verbindet: Die meisten führen Trinkwasser und sind öffentlich zugänglich, unabhängig davon, wie alt oder kunstvoll sie sind.

Wer sich für die Geschichte hinter den Brunnen interessiert, statt nur unterwegs aufzufüllen, findet bei Zürich Tourismus die Stadtführung „Wasserstadt Zürich”: ein rund zweistündiger Rundgang zu mittelalterlichen Sod- und Ziehbrunnen, der ersten Zürcher Wasserleitung und den öffentlichen Badis, geführt von einem lizenzierten Stadtführer.

Zusammenfassung: Über 1200 Brunnen in ganz unterschiedlichen Baustilen prägen das Zürcher Stadtbild, historisch wie modern, die meisten davon mit Trinkwasser. Eine offizielle Stadtführung vertieft die Geschichte dahinter.

Der Junobrunnen mit vergoldeter Statue an einer Kreuzung in der Zürcher Altstadt
Der Junobrunnen in der Altstadt: einer der zahlreichen historischen Figurenbrunnen Zürichs.
Der grüne Basiliskenbrunnen mit geflügeltem Drachen vor einem Ladengeschäft in Zürich
Der Basiliskenbrunnen: benannt nach dem Fabelwesen der Zürcher Sage, ein Beispiel für die stilistische Vielfalt der Stadt.
Ein Trinkbrunnen vor einer bemalten Erker-Fassade am Fischmarkt in der Zürcher Altstadt
Der Fischmarktbrunnen vor einer der bemalten Altstadt-Fassaden, ein beliebter Ort zum Auffüllen unterwegs.

Woher kommt das Wasser in Zürcher Brunnen?

Zürichs Trinkwasser stammt aus drei Ressourcen: Seewasser, Grundwasser und Quellwasser. Laut Stadt Zürich fliessen in den Leitungen heute rund 70 % aufbereitetes Wasser aus dem Zürichsee sowie je 15 % Grund- und Quellwasser.

Diese Verteilung beschreibt die Herkunft des Trinkwassers insgesamt, nicht, welcher einzelne Brunnen welches Wasser führt. Die meisten Brunnen hängen am normalen Leitungsnetz und bekommen damit die übliche Mischung aus See-, Grund- und Quellwasser. Eine kleinere Gruppe von Brunnen ist dagegen direkt an das separate Quellwassernetz angeschlossen, dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Zusammenfassung: Zürichs Trinkwasser besteht zu 70 % aus Seewasser sowie je 15 % Grund- und Quellwasser. Das ist die Herkunft des Wassers, nicht automatisch die Brunnenkategorie.

Blick vom Lindenhof über die Altstadt und die Limmat Richtung Zürichsee
Blick vom Lindenhof über die Limmat: von hier oben sieht man, wie nah Altstadt und See beieinanderliegen.

Quellwasser oder Verteilnetz – was bedeutet das?

Ein Teil der Zürcher Brunnen ist nicht ans normale Leitungsnetz angeschlossen, sondern an ein separates Quellwassernetz. Laut Stadt Zürich ist dieses rund 150 km lang und versorgt heute etwa 320 Brunnen, vor allem historische Altstadtbrunnen, dazu alle Notwasserbrunnen.

Das Besondere daran: Weil viele der einspeisenden Quellen im Sihl- und Lorzetal sowie auf Stadtgebiet höher liegen als die versorgten Brunnen, fliesst ein grosser Teil des Wassers im freien Gefälle, also ohne Pumpen. Das macht dieses Netz auch bei einem Stromausfall funktionsfähig, ein Punkt, der im nächsten Abschnitt zur Notwasserversorgung wichtig wird.

In droply markieren wir Brunnen mit Quellwasseranschluss mit einem eigenen Symbol. So siehst du auf einen Blick, ob ein Brunnen am normalen Netz hängt oder am unabhängigen Quellwassernetz der Stadt.

Zusammenfassung: Rund 320 Zürcher Brunnen hängen am eigenen, 150 km langen Quellwassernetz, das grösstenteils im freien Gefälle funktioniert und damit auch ohne Strom läuft. droply zeigt diese Brunnen mit einem eigenen Symbol.

Der Abteibrunnen, ein steinerner Trog-Brunnen an einer Kirchenmauer in der Zürcher Altstadt
Der Abteibrunnen, einer von rund 320 Brunnen am Quellwassernetz. Von aussen sieht man den Unterschied zum normalen Leitungsnetz nicht, in droply schon.
Der Stüssibrunnen mit vergoldeter Figur und blau schimmerndem Wasser in der Zürcher Altstadt
Der Stüssibrunnen in der Altstadt, einer von rund 320 Brunnen am Quellwassernetz.

Woran erkennst du, ob ein Zürcher Brunnen aktuell läuft?

Am zuverlässigsten am offiziellen Status der Stadt Zürich. Der städtische Open-Data-Datensatz zu den Brunnen enthält unter anderem, ob ein Brunnen aktuell abgestellt ist und, falls ja, aus welchem Grund, etwa Wartung oder Winterabstellung.

droply importiert diese Daten regelmässig, aktuell alle 14 Tage, und zeigt dir den zuletzt bekannten Status direkt in der App. Das ist kein Live-Status der Stadt, sondern ein periodisch aktualisierter Import, ergänzt um Hinweise aus der Community, wenn jemand vor Ort etwas anderes sieht als der letzte Importstand. Eine absolute Garantie gibt das nicht, für die tägliche Planung reicht es in aller Regel.

Zusammenfassung: Der offizielle Status der Stadt sagt dir, ob ein Brunnen läuft. droply importiert diesen Status regelmässig und ergänzt ihn mit Community-Hinweisen, ohne live zu sein.

Nahaufnahme von fliessendem Wasser in einem modernen Trinkbrunnen am Münsterhof in Zürich
Fliessendes Wasser am Trinkbrunnen Münsterhof: das einfachste Zeichen, dass ein Brunnen aktuell in Betrieb ist.

Notwasserbrunnen in Zürich – Wasser im Krisenfall

Zürich hat über 80 Notwasserbrunnen, speziell gebaute Trinkbrunnen, die Teil der städtischen Notwasserversorgung sind. Seit 1976 hat die Stadt sie gezielt über das Stadtgebiet verteilt aufgestellt, unabhängig von der übrigen Wasserversorgung.

Notwasserbrunnen hängen, wie die rund 320 übrigen Quellwasserbrunnen, am separaten Quellwassernetz. Weil dieses grösstenteils im freien Gefälle funktioniert, bleibt es auch bei einem Unterbruch der normalen Wasserzuleitung oder einem Stromausfall einsatzbereit. Im Krisenfall können Notwasserbrunnen mit einer speziellen Wasserabgabeinstallation ausgerüstet werden, über die mehrere Personen gleichzeitig Wasser fassen können.

Wichtig für den Alltag: Im normalen Betrieb sind Notwasserbrunnen ganz gewöhnliche Trinkbrunnen. Die spezielle Abgabeinstallation kommt nur im tatsächlichen Krisenfall zum Einsatz, nicht im normalen Stadtbetrieb. Du kannst also jederzeit daraus trinken oder deine Flasche auffüllen, wie an jedem anderen Brunnen auch.

Zusammenfassung: Über 80 Notwasserbrunnen sichern Zürichs Trinkwasserversorgung im Krisenfall über das unabhängige Quellwassernetz ab. Im Alltag funktionieren sie wie normale Trinkbrunnen.

Nahaufnahme eines Notwasserbrunnens in der Zürcher Altstadt
Ein Notwasserbrunnen in der Zürcher Altstadt: im Alltag ein gewöhnlicher Trinkbrunnen.
Ein weiterer Notwasserbrunnen in Zürich aus der Nähe fotografiert
Notwasserbrunnen sind über das ganze Stadtgebiet verteilt und am Quellwassernetz angeschlossen.
Ein moderner, zylindrischer Notwasserbrunnen mit fliessendem Wasser in Zürich
Ein moderner Notwasserbrunnen mit sichtbar fliessendem Wasser.

Trinkwasser beim Wandern rund um Zürich

Plane eine Wanderung nicht nur nach Kilometern, sondern auch nach Wasserstellen und den trockenen Abschnitten dazwischen. Rund um Zürich heisst das oft: In der Stadt und an vielen Ausflugszielen wie Uetliberg, Zürichberg oder entlang der Seepromenaden gibt es eine hohe Dichte an Brunnen, sobald du dich aber tiefer in Wald oder auf längere Rundwege wie Richtung Sihlwald begibst, wird die Dichte spürbar geringer.

Für eine geplante Route lädst du deine GPX-Datei in den droply Navigator, und die App sucht entlang der Strecke nach bekannten Wasserstellen. Du siehst so vor dem Start, wo du zuverlässig auffüllen kannst und wo ein längerer trockener Abschnitt folgt, und kannst deine Wassermenge entsprechend planen. Wie viel das konkret ist, hängt von Distanz, Temperatur und Tempo ab, dazu mehr in unserem Guide zur Wassermenge beim Wandern.

Zusammenfassung: In der Stadt und an beliebten Ausflugszielen ist Wasser meist nah, auf längeren Waldrouten nicht. Lade deine Route in den droply Navigator, um Wasserstellen und trockene Abschnitte vorher zu sehen.

Ein guter Startpunkt für einen Altstadt-Spaziergang ist der Münsterhofbrunnen mit seinem weiten Metallbogen. Bei Hochzeiten wird sein Becken gelegentlich festlich mit Blumen gefüllt statt mit Wasser, ein schöner Zufallsfund, falls du zur richtigen Zeit am Münsterhof vorbeikommst.

Der moderne Münsterhofbrunnen mit weitem Bogen aus Metall vor der Kulisse des Münsterhofs in Zürich
Der Münsterhofbrunnen: ein guter Startpunkt für einen Altstadt-Spaziergang, sein Becken wird bei Hochzeiten gelegentlich mit Blumen statt Wasser gefüllt.
Ein gusseiserner, mehrstöckiger Springbrunnen unter Bäumen am Stadelhofen in Zürich
Die Fontäne am Stadelhofen, ein ruhiger Zwischenstopp, bevor es aus der Stadt hinausgeht.

Was tun, wenn ein Brunnen abgestellt oder trocken ist?

Zuerst den Status prüfen: In droply siehst du, ob der letzte bekannte Stand der Stadt Zürich den Brunnen als abgestellt führt, und ob es dazu einen Grund gibt, etwa Winterabstellung oder Wartung. Ist ein Brunnen tatsächlich trocken, such den nächsten in der App, meist ist er nur wenige hundert Meter entfernt.

Bei natürlichen Quellen und Bächen ausserhalb der Stadt gilt grundsätzlich Vorsicht: Ohne Aufbereitung ist ihre Trinkbarkeit nicht garantiert, auch wenn das Wasser klar aussieht. Wie du das für deine Wanderausrüstung einordnest, einschliesslich wann ein Filter sinnvoll ist, steht in unserem Wasserfilter-Guide fürs Wandern und im Artikel dazu, warum gefiltertes Bergwasser nicht automatisch sicher ist.

Zusammenfassung: Prüfe zuerst den Status in droply und weiche auf den nächsten Brunnen aus. Bei natürlichen Quellen ausserhalb der Stadt bleib vorsichtig mit der Trinkbarkeit.

Der Winzerbrunnen mit kunstvollem schmiedeeisernem Baldachin in der Zürcher Altstadt
Der Winzerbrunnen mit seinem schmiedeeisernen Baldachin, einer der aufwändigsten Brunnen der Altstadt.
Ein steinerner Trog-Brunnen im Innenhof des Fraumünsters in Zürich
Ein ruhiger Brunnen im Hof des Fraumünsters, abseits der belebten Gassen.

Ist Brunnenwasser in der Schweiz generell trinkbar?

Grundsätzlich ja, in der ganzen Schweiz, nicht nur in Zürich. In der Praxis der Kantone gilt: Ist ein öffentlich zugänglicher Brunnen nicht ausdrücklich mit einem Schild „Kein Trinkwasser” gekennzeichnet, darfst du davon ausgehen, dass das Wasser trinkbar ist. Verantwortlich für Betrieb und Wasserqualität ist die jeweilige Gemeinde, und Trinkwasser zählt in der Schweiz zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln überhaupt.

Das gilt für Stadtbrunnen ebenso wie für viele Brunnen in den Bergen, wo einzelne private Eigentümer selbst entscheiden, ob sie das Schild anbringen. In Zürich sind praktisch alle über 1200 öffentlichen Brunnen an dieses System angeschlossen und entsprechend gekennzeichnet, falls sie einmal kein Trinkwasser führen sollten.

Zusammenfassung: Ohne „Kein Trinkwasser”-Schild gilt ein öffentlicher Brunnen in der Schweiz als trinkbar. Das ist gängige Praxis der Gemeinden, kein einzelnes Gesetz, aber landesweit verlässlich.

Warum droply gerade in Zürich gut funktioniert

droply wurde von zwei Schweizern entwickelt, die Zürich und die Schweizer Outdoor-Welt aus eigener Erfahrung kennen. Das merkt man an der Datengrundlage: Für Zürich importieren wir die offiziellen Brunnendaten der Stadt direkt, ergänzt um die Fotos und Statusmeldungen der droply-Community, die hier besonders aktiv ist. Für eine Stadt mit über 1200 Brunnen macht dieser lokale Fokus den Unterschied zwischen einer generischen Karte und einer, die tatsächlich weiss, was ein Notwasserbrunnen ist. Mehr zum Hintergrund der beiden Gründer steht in unserer droply Story.

Häufig gestellte Fragen

Wo gibt es kostenlose Trinkwasserstellen in Zürich?

An den meisten der über 1200 öffentlichen Brunnen der Stadt. Die überwiegende Mehrheit führt Trinkwasser, gut zu erkennen an Lage und Beschriftung. Auf der droply-Karte siehst du zusätzlich, ob ein Brunnen laut den offiziellen Daten der Stadt aktuell läuft.

Wo kann ich in Zürich meine Trinkflasche auffüllen?

An jedem laufenden Brunnen, den du in der Altstadt, an zentralen Plätzen wie dem Bahnhofplatz oder Paradeplatz oder unterwegs auf einer Wanderung findest. Für eine geplante Route zeigt dir der droply Navigator die Wasserstellen entlang der Strecke im Voraus.

Wie viele Brunnen gibt es in Zürich?

Über 1200, laut Stadt Zürich. Rund 800 davon hängen am normalen Trinkwassernetz, etwa 320 weitere am separaten Quellwassernetz, dazu kommen über 80 Notwasserbrunnen.

Kann man aus Zürcher Brunnen trinken?

Bei den allermeisten ja: Sie führen offizielles Trinkwasser. Ausnahmen sind einzelne reine Zierbrunnen ohne Trinkwasserqualität und Brunnen, die die Stadt als abgestellt markiert hat, etwa wegen Wartung oder Winterabstellung. Im Zweifel hilft die Beschriftung am Brunnen oder die Statusangabe in droply.

Was bedeutet Quellwasser bei einem Zürcher Brunnen?

Es bedeutet, dass der Brunnen nicht am normalen Leitungsnetz hängt, sondern am separaten Quellwassernetz der Stadt. Dieses wird durch Quellen aus dem Sihl- und Lorzetal sowie städtische Quellen gespeist und funktioniert grösstenteils im freien Gefälle.

Was ist das Quellwassernetz in Zürich?

Ein rund 150 km langes, vom übrigen Wassernetz unabhängiges Leitungssystem, das rund 320 Brunnen sowie alle Notwasserbrunnen versorgt. Weil viele Quellen höher liegen als die Stadt, fliesst das Wasser über weite Strecken im freien Gefälle und bleibt so auch bei einem Stromausfall funktionsfähig.

Was sind Notwasserbrunnen in Zürich?

Speziell gebaute Trinkbrunnen, die Teil der städtischen Notwasserversorgung sind. Sie hängen am Quellwassernetz und können im Krisenfall, etwa bei einem Unterbruch der normalen Wasserzuleitung, mit einer Wasserabgabeinstallation ausgerüstet werden. Im Alltag funktionieren sie wie gewöhnliche Trinkbrunnen.

Wie viele Notwasserbrunnen gibt es in Zürich?

Über 80, verteilt über das ganze Stadtgebiet. Sie wurden seit 1976 gezielt für die Notwasserversorgung aufgestellt und ergänzen die rund 320 übrigen Brunnen am Quellwassernetz.

Wie sehe ich, ob ein Brunnen in Zürich aktuell läuft?

Die Stadt Zürich pflegt einen offenen Datensatz mit dem Status jedes Brunnens, inklusive Grund einer allfälligen Abstellung. droply importiert diese Daten regelmässig, aktuell alle 14 Tage, und zeigt den zuletzt bekannten Status direkt auf der Karte, ergänzt um Hinweise aus der Community.

Wie plane ich Wasser für eine Wanderung rund um Zürich?

Lade deine Route als GPX-Datei in den droply Navigator, und die App zeigt dir die bekannten Wasserstellen entlang der Strecke sowie Distanzen und trockene Abschnitte dazwischen. So siehst du vor dem Start, wie viel Wasser du für welchen Abschnitt mitnehmen solltest.

Ist Leitungswasser in der Schweiz sicher zu trinken?

Ja. Schweizer Leitungswasser gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln des Landes, und die meisten Brunnen, die an dieses Netz angeschlossen sind, führen dieselbe Qualität. Das gilt für Zürich wie für den Rest der Schweiz.

Muss ich in Schweizer Restaurants für Wasser bezahlen?

Meistens ja. Anders als in manchen Ländern wird Leitungswasser in Schweizer Restaurants nicht automatisch und gratis serviert, eine Karaffe oder Flasche kostet oft mehrere Franken. Der nächste öffentliche Brunnen ist dafür die kostenlose Alternative, wenn du deine eigene Flasche dabeihast.

Wie teuer ist eine Flasche Wasser in der Schweiz?

Im Supermarkt oft unter einem Franken pro Liter, an einem Kiosk, Bahnhof oder Badi-Kiosk eher 3 bis 9 Franken pro Flasche. Am Brunnen kostet dieselbe Menge Wasser nichts: Bring deine eigene Flasche mit und nutze droply, um den nächsten laufenden Brunnen zu finden.

Ist Brunnenwasser in der ganzen Schweiz trinkbar, nicht nur in Zürich?

Ja, als landesweit gängige Praxis: Ist ein öffentlicher Brunnen nicht ausdrücklich als kein Trinkwasser beschriftet, gilt er als trinkbar. Verantwortlich ist die jeweilige Gemeinde. Das gilt in Stadt und Bergen gleichermassen, auch wenn es dafür kein einzelnes nationales Gesetz gibt.

Woran erkenne ich einen Schweizer Brunnen ohne Trinkwasser?

Am Schild Kein Trinkwasser direkt am Brunnen. Fehlt dieses Schild, darfst du davon ausgehen, dass das Wasser trinkbar ist. In droply siehst du zusätzlich den zuletzt bekannten Status und die Wasserart, wo diese Daten vorliegen.

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Portrait of Micha Von Micha · Co-Founder, droply

CDT thru-hiker (2024) · Co-founder of droply

Micha co-founded droply after thru-hiking the Continental Divide Trail in 2024. A former scout and lifelong outdoor enthusiast, he's always chasing water sources to map: hidden natural springs and hot springs are his favorites.

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